10.Ökumenischer Karnevalsgottesdienst

 

Ein Gottesdienst, der verbindet – Zehn Jahre ökumenischer Karnevalsgottesdienst

Zum zehnten Mal fand in diesem Jahr der ökumenische Karnevalsgottesdienst statt – ein kleines Jubiläum, das eindrucksvoll zeigte, wie lebendig, offen und berührend Kirche sein kann. Seit nunmehr zehn Jahren ist dieser besondere Gottesdienst ein fester Bestandteil der Karnevalszeit und ein Zeichen dafür, dass Glaube, Gemeinschaft und Fröhlichkeit keine Gegensätze sein müssen.

Geleitet wurde der Gottesdienst von Seelsorger Andreas Pensky und Diakon Rui Wiegand, die gemeinsam mit viel Herz, Tiefgang und Humor durch die Feier führten. Ihre Predigten waren nah am Leben, verständlich und bewusst so gestaltet, dass sich wirklich jede und jeder angesprochen fühlen konnte – ganz gleich, ob katholisch, evangelisch oder ohne kirchliche Bindung. Dieser Gottesdienst war für den Karneval gedacht, für die Menschen, die ihn leben und lieben.

Schon der Anblick des Altars machte deutlich, worum es ging: Zwischen Kerzen und liturgischen Zeichen lagen Karnevalsutensilien – ein starkes Symbol dafür, dass auch Lachen, Brauchtum und Lebensfreude ihren Platz in der Kirche haben. Die Kirche öffnete an diesem Tag nicht nur ihre Türen, sondern auch ihr Herz – für alle.

Ein besonders bewegender Moment war die Segnung der Standarten. Als der Segen gesprochen wurde, senkten sich die Standarten feierlich, und auch ihre Träger neigten ehrfürchtig die Köpfe. Diakon Rui Wiegand segnete nicht nur die Standarten selbst, sondern auch die Menschen, die sie tragen – und anschließend die gesamte Gemeinde. In diesem Augenblick lag eine spürbare Stille im Raum. Es war ergreifend, würdevoll und ging tief unter die Haut.

Gleichzeitig fehlte es nicht an leisen, humorvollen Momenten. Ein Lächeln hier, ein augenzwinkernder Gedanke dort – genau diese Mischung aus Ernsthaftigkeit und Fröhlichkeit machte den Gottesdienst so besonders. Gänsehaut pur.

Sehr still und emotional wurde es beim Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des Jahres 2025. Für jede und jeden Einzelnen wurde eine Kerze entzündet und ein Gebet gesprochen. In diesem Moment wurde deutlich, wie eng Gemeinschaft, Erinnerung und Hoffnung miteinander verbunden sind – im Karneval ebenso wie im Glauben.

Am Ende blieb das Gefühl, etwas Einmaliges erlebt zu haben. Dieser ökumenische Karnevalsgottesdienst war weit mehr als eine religiöse Feier. Er war ein Zeichen der Offenheit, der Verbundenheit und des Respekts. Selbst für Nichtgläubige war er bewegend, tiefgehend und unvergesslich.

Dieser Gottesdienst zeigt eindrucksvoll: Kirche ist nicht nur für sich selbst da. Sie schließt niemanden aus – auch den Karneval nicht. Und genau darin liegt ihre große Stärke.

 Danach ging es dann wieder in den Gemeindesaal wo für unser leibliches Wohl gesorgt wurde und wir hatten Zeit uns mit den anderen Mitgliedern zu unterhalten und wer wollte konnte auch das Tanzbein schwingen. 
Wir bedanken uns für die Einladung und diese neue gute Erfahrung